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Survivor 2007

Eike bei SURVIVOR 2007

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Tag 8 - U-Boot Flösse
Obwohl wir ja mittlerweile eine Hütte mit akzeptabler Regensicherheit gebaut haben (Zeltkonstruktion mit schichtweise angebrachten großen Blättern) pennen Stolli und ich lieber am Strand. In der Hütte mit acht Leuten ist's echt zu warm und zu eng (Arno macht sich nachts gerne viel Platz …) Nach ca. einer Woche hat man sich schließlich daran gewöhnt direkt im Sand zu liegen, ein Stück Schaumstoff aus einer angeschwemmten Schwimmweste dient als Kopfkissen. Um ca. 1 Uhr nachts fängt sehr verlässig jede Nacht ein Flughund direkt im Baum über uns an zu schreien als ob man ein kleines Kind schlachtet… irgendwann hol ich den vom Ast… mit nem schönen Wurfholz, als Strafe für den verlorenen Schlaf und den Schreck jede Nacht. Ab und zu wacht man auch auf weil eine verirrte Ratte gegen einen rennt oder sich mir auf die Brust setzt und mich anguckt…

Morgens beim Aufwachen erlebt man dann auch manchmal nette Begegnungen wie einen anderthalb Meter Waran, der einen Meter neben mir im Sand liegt. Ganz unangenehme Nachbarn, die nachts oder wenn wir weg sind unser Camp durchstöbern und unsere Abfälle durchwühlen. Es gibt deren zwei an der Zahl, einer wohnt am Nordende des Strandes einer am Südende in den Felsen. Die kriegen wir auch noch… blöd nur, dass ein Biss von einem Waran sehr unangenehme Folgen hat. Die Bakterien in dessen Maul lassen die Wunde immer wieder aufbrechen… ewig lange. Deswegen hält sich unser Enthusiasmus so ein Vieh zu jagen in Grenzen, für das Risiko ist unser Hunger dann doch noch nicht groß genug.

Die nächste Preischallenge steht an: Es scheint um Floßbauen und anschließendes Rennen zu gehen. Wir müssen noch im Camp aus vorhandenem Material zwei Paddel bauen. Markus, unser Zimmerer, und ich machen uns gleich daran zwei geeignete Hölzer und Paddelflächen zu suchen. Da hier jede Menge Müll angespült wird werden wir schnell fündig. Mit jeweils 2 ebenfalls gefundenen rostigen Nägeln werden die zuvor mit der Axt in Form gebrachten Bretter an die Äste genagelt. Wir sind stolz auf unser Werk wobei das eine vergleichbar ist mit einem Carbon-Kohlefaser-Weltraumtechnik-Ultraleicht Paddel und das andere eher mit einer bleischweren rustikalen Workout-Version.

Am Wettkampfstrand angekommen sehen wir diverse lange Bambusstäbe und Schnur. Sehr schnell ist klar, unser Floß wird wie ein Katamaran gebaut werden, 2 Schwimmer, die in der Mitte oberhalb des Wasserspiegels verbunden sind. Wir sprechen uns sofort ab (diesmal ruhig und im ganzen Team) wer wo was hält und wer wo was zusammenbindet. Die zwei Schwimmer bestehen aus ca. 8-10 zu einem Bündel zusammengeschnürten Stangen, dazu kommen vier Verbindungsstangen. Markus und ich werden paddeln. Markus mit dem Ultraleicht-Paddel, ich mit der Bleiente, was sich schnell in Ermüdungserscheinungen bemerkbar machen wird.

Team "Tapsig" äh… "Tasik" ist zwar schneller mit einem "Floß" fertig (nebeneinander gelegte Balken, so dass es eine Fläche ergibt) funktioniert aber ehe wie ein U-Boot. Beim Draufsetzen sitzen Philipp und Hendrik eigentlich bis zum Hals im Wasser auf dem Boden. Sie kommen kein Meter vorwärts mit ihren Paddeln, Rüdiger Nehberg-style, zwei Bretter um einen Ast gebunden. Unser Rennboot trägt super und wir sind sehr fix an der draußen angebrachten Boje, an der wir einen Sack mit Puzzleteilen abholen müssen. Da zeigt sich, dass unser Tragflächenboot zwar super geradeaus fährt aber mit engen Radien eher seine Probleme hat. Im großen Bogen versuchen wir um die Boje zu kommen, Tasik holt auf…. Schließlich wieder auf dem Rückweg brüllt mich der Markus an, ich solle gefälligst schneller paddeln… sehr lustig bei dem Klotz in den Händen… Ich schlage einen Tausch vor, nach drei Zügen is Markus platt ;) Wieder an Land wird der Puzzleteilsack an die Verbliebenen übergeben, die sich sofort an die Lösung machen. Irgendwann helfen dann doch alle mit und wir gewinnen mit Vorsprung: Lösungswort des Puzzles: ANDREAS… was/wer auch immer das sein soll. Unser Gewinn ist "HURRA" eine Angel. Und Andreas ist ein neues Teammitglied, das wir bei der Rückkehr auf unseren Strand kennenlernen sollten. Dorrt angekommen kommt uns ein Bulle von Mann entgegen, der neben uns schon leicht vom Hunger Gezeichneten riesig wirkt. Er ist Bodybuilder… ach nee, das heißt ja jetzt Kraftsportler.


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