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adventureproject.de @ Rallye Dakar 2007

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Tag 8 - Erste Opfer
Nach drei Tagen in Marokko haben wir inzwischen über 1.300 Kilometer hinter uns gebracht - und einen großen Teil davon natürlich off-road. Die langen Geröllpisten haben schon ihre ersten Opfer gefordert: Zuerst musste unser Truck eine Zwangspause wegen eines kaputten Reifens einlegen. Später erwischte es auch noch je einen Reifen des G-Modells unseres Doktors und einer der KTMs.

Rallye Dakar Rallye Dakar


Unser Defender hat bislang sehr tapfer durchgehalten. Allerdings haben wir festgestellt, dass unser iPod nicht so auf Schotterpisten steht. Er hat heute gegen Mittag seinen Dienst quittiert... Ebenso machte das hintere rechte Lampenschutzgitter durch Abfallen auf sich aufmerksam.

Rallye Dakar Rallye Dakar


Nach unserem Start vorgestern in Erfoud nahe Er Rachidia sind wir zunächst südlich entlang der algerischen Grenze auf Strecken der Dakar Rallye Richtung Ouarzazate gefahren. Dort wird die Dakar Rallye am 10.01. biwakieren. Nach fast endlos scheinenden Fahrten über staubige marokkanische Pisten wurden wir heute Nachmittag mit den ersten Dakar Eindrücken belohnt: in der Nähe von Foumzuigd konnten wir einen Blick auf das Motorradbiwak der Rallye werfen. Dort werden morgen Abend die Motorradfahrer der Rallye übernachten.
Für uns geht es morgen weiter in Richtung Mauretanien. In den nächsten Tagen werden wir die ersten Bilder von der Rallye online haben. Zum Ruhetag am 13.1. in Atar werden wir natürlich auch vor Ort sein.

Rallye Dakar Rallye Dakar




09.01.2007 - Tag 9 - Dreizehn Militärposten sind einer zuviel
Heute war "Kilometer machen" angesagt, um unseren Rückstand der ersten Tage aufzuholen. Natürlich weiterhin möglichst unter Vermeidung von befestigten Straßen. Wie ja fast zu erwarten war, sind allerdings immer wieder ein paar technische Problemchen zu bewältigen. U.a. machten uns heute die Stoßdämpferaufhängungen etwas Probleme: bei unserem Toyota und einer KTM hatte sich jeweils die Aufhängung gelockert.

Rallye Dakar Rallye Dakar


Trotzdem haben wir heute den größten Teil der Strecke von Ouarzazate nach Tan Tan geschafft, den die Dakar morgen fahren wird. Ein Teil der Off-Road Stecke nahe Algerien ist allerdings militärisches Sperrgebiet und kann nur mit Sondergenehmigung befahren werden. Zunächst war das kein Problem, aber nachdem wir 12 Kontrollposten des marokkanischen Militärs passiert hatten, wurden wir vom dreizehnten leider zum Umkehren gezwungen. Die Umfahrung von ca. 30 Km Teerstrasse war aber eine ganz willkommene Abwechslung.

Rallye Dakar Rallye Dakar


Neben einer unbeschreiblich schönen und abwechslungsreichen Landschaft ist auch die freundliche und begeisterte Reaktion der Einheimischen auf uns sehr beeindruckend. Bei jeder Durchfahrt von Ortschaften stehen Kinder am Straßenrand, die uns zuwinken - und gerne auch mal ein paar Meter auf einer KTM mitfahren...

Morgen fahren wir via Tan Tan nach Smara. Von dort geht es dann weiter nach Mauretanien.

Rallye Dakar Rallye Dakar




10.01.2007 - Tag 10 - Wellen statt Minen
Unser Start in den Tag ist schon recht routiniert: 6 Uhr aufstehen, Morgentoilette an der 1,5 Liter Wasserflasche, sobald es hell wird geht es los... Heute geht es nach Tan Tan. Dort biwakiert die Rallye heute abend am Flughafen. In Tan Tan angekommen, mussten wir feststellen, dass wir nicht die einzigen sind, die zur Dakar angereist sind. Mehrere hundert Wohnwagen mit begeisterten Dakar Fans säumen die Einfahrt zum Fahrerlager.

Rallye Dakar Rallye Dakar
Rallye Dakar Rallye Dakar


Nachmittags wollen wir südlich von Smara über die Grenze nach Mauretanien auf der Strecke der Dakar in Richtung Zouerat fahren. Dieser Grenzübergang ist jedoch vermint und nur exklusiv für die Dakar Teilnehmer geöffnet (was uns mehrere Militärposten nacheinander gerne ausführlich erklären ...) Leider müssen wir also den Umweg entlang der Küste nehmen. Wir schaffen es noch bis kurz hinter Laayoune. Dort schlagen wir gegen Mitternacht am Strand unser Biwak auf. Um morgen genug Zeit für die Fahrt durch die Westsahara nach Mauretanien zu haben, müssen wir schon um 4 Uhr aufstehen...

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11.01.2007 - Tag 11 - Im Sturm nach Mauretanien
Schon um 3:30 Uhr werden wir von einem fiesen Sandsturm geweckt. Unser Zelt hängt nur noch an einem Hering und ist nicht mehr wirklich als solches zu erkennen. Um nicht weiter paniert zu werden, machen wir uns schnell auf den Weg Richtung Süden. Die Strecke entlang der Küste besteht aus ca. 750 Km Teerstrasse. Die meisten KTMs dürfen daher auf dem MAN mitfahren. Gegen Abend erreichen wir endlich die mauretanische Grenze und nach ca. 1,5 Std. und ca. 8 verschiendenen Grenzposten haben wir es geschafft: wir sind in Mauretanien! Inzwischen haben wir seit verlassen der Fähre in Tanger 3.260 Km zurückgelegt.

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12.01.2007 - Tag 12 - Im Sturm durch Mauretanien
Es scheint so, als hätte uns der Wind verfolgt: Auf unserer Fahrt Richtung Atar müssen wir uns 400KM lang durch sandsturm-ähnliche Bedingungen kämpfen. Vor allem für unsere KTM Fahrer war das eine eher unschöne Angelegenheit. Aber eine schöne Piste mit Tiefsand, Schotter, Dünen etc. entschädigt für vieles - auch wenn uns diese Strecke wegen des tiefen Sandes einen kompletten Tank und drei 20l Kanister Diesel gekostet hat.

Rallye Dakar Rallye Dakar

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Unser Biwak schlugen wir abends direkt am Rand der Dakar Stecke kurz vor Atar auf. Während des Abendessens konnten wir im Dunkeln noch einige Teilehmer auf dem Weg zum Ruhetag an uns vorbei donnern sehen.

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13.01.2007 - Tag 13 - Ein Tag Pause für die Helden
Gegen Mittag erreichen wir das Dakar Ruhetag-Biwak in Atar bei einem Kilometerstand von 3.750 KM. Die Rallye hat hier natürlich viele Leute angelockt, so dass wir den ganzen Tag nicht nur ständig von einer Vielzahl von Kindern sondern zusätzlich auch noch von dutzenden Souvenir-Verkäufern belagert wurden. Flüchten konnte man eigentlich nur ins Fahrerlager der Rallye, wo wir uns mehrere Stunden die Camps der verschiedenen Werksteams anschauen und deren High-Tech Werkstätten mitten in der mauretanischen Wüste bestaunen konnten. Ganz am Ende des Fahrerlagers haben wir schließlich auch die Werksteams von Mitsubishi und das BMW X-Raid Team entdeckt - und natürlich auch den BMW von Jutta Kleinschmidt.

Rallye Dakar Rallye Dakar

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Der krasse Gegensatz dazu waren die vielen Privatfahrer, die ihre ihre Zelte direkt auf der Landebahn neben den gelandeten Transportflugzeugen aufgebaut hatten - und neben den Zelten bis spät in die Nacht an ihren Motorrädern schraubten. Nachmittags sind wir wieder aufgebrochen, um noch einige Kilometer der morgigen Dakar Strecke zurückzulegen. Direkt am Rand der Speziale des 14.1. schlugen wir unser Biwak auf.

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