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Reisebericht "1. Libyan Sahara Rallye 2002"

Tag 5
Am nächsten Morgen machten wir den Start und das erste Chaos gab's gleich bei Beginn, als das erste Fahrzeug nicht vom Start wegkam und sich im Sand festfuhr. Na ja, war etwas hektisch ging dann aber doch.


Als alle durch waren machten wir uns dran, unsere Klamotten zu packen und mit den Libyern dem Tross hinterher zu fahren. Aber die Libyer erklärten uns sie fahren zurück nach Gadames, Schluck!!!! Somit war die erste Etappe gleichzeitig so ne art Pionierfahrt für Gerhard wegen dem Navigieren. Ich bin zwar schon öfters Sand gefahren, doch ist jeder Sand auch wieder verschieden und auch die Größe und Dimension dieser Dünenfelder hatte nichts mit dem zu tun, was ich kannte. Bis zu 400m hohe Dünen, nicht umsonst vergleicht man diese mit den Alpen. Wir kamen gut voran und Burkhard hatte alle Gefahrenstellen gekennzeichnet - war aber auch besser so, denn da gab es üble Dinger bei den man schön geflogen wäre. In einer Senke war dann eine Passing Control mit Ellen unserer Rallyeärztin und Burkhard, wir konnten uns anschließen, was etwas zu unserer Beruhigung beitrug. Seit dem Morgen fuhren wir nur noch durch Sand und Dünen soweit das Auge reicht. Ein wahrhaft faszinierender Anblick und ein herrliches Fahren ohne Zwischenfälle. Irgendwann wird es dann wieder etwas steiniger und wir verlassen die Dünen gegen Abend, fahren noch etwas Straße und erreichen das Hotel.


Dieses trägt zwar den Namen Hotel, das war es allerdings damit auch. Ich sehne mich nach dem Camp, erfahre das es kein warmes - besser überhaupt kein Wasser gibt und das ist grauenhaft, nach all dem Sand und der Hitze. Irgendwann klappt es dann doch mit dem Wasser und wir können das Zimmer mit dem Standart eines heruntergekommenen DDR 70 Jahre Niveaus verlassen und begeben uns zum Essen. Bei einem Defender hat es heut die Motorhalterung abgerissen und die Fachleute verbringen die Nacht lieber draußen bei ihrem Fahrzeug und versuchen zu retten. Am nächsten Morgen erfahren wir, dass sich eine libysche Werkstatt in der Nacht drangemacht hat und ein solches schwieriges Teil von Hand nachgebaut hat. Der Preis von 250 Dollar war stolz und ich glaube die Jungs haben erst mal 1 Jahr Pause gemacht oder die Werkstatt modernisiert.

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